Herr Cater setzt sich ein

Wenn man in der heutigen Zeit auf die Menschen und wie sie ihre Welt gestalten, blickt, entfährt einem wie mir unweigerlich ein…auweia….grrrrr…..

Kriege, Unruhen, Hunger, Streit, Missgunst, Profitgier, Fremdenhass, Ausbeutung von Mensch, Natur und Tieren. Die Liste könnte man bis an den Sankt Nimmerleinstag weiterführen. Was ist nur los mit dieser Welt? Lässt sich das alles wirklich nur durch das Warten auf die, in der Bibel angekündigte Apokalypse ändern? Das klingt für meine Ohren genauso seltsam wie: man verhindert Verbrechen, indem man die Todesstrafe vollzieht. Hat auch noch nie wirklich funktioniert….pfhhhh…..

Beobachtet man die Menschen, stellt man sehr schnell fest, dass jeder irgendwie in seiner eigenen Welt zu leben scheint. Fast so als wäre die Welt, in der wir alle leben, ein großes Unternehmen mit vielen unterschiedlichen Abteilungen. Dumm nur, dass dieses Welt-Unternehmen seit ewiger Zeit, enorme Schwierigkeiten zu haben scheint und mittlerweile kurz vor der Pleite steht! Logisch wird da der Ruf aller Mitarbeiter nach dem Chef laut. Bei Euch Menschen klingt das dann in etwa so: „Gott, wie kannst du all das Leid zulassen?“ Aber typisch für das Leben ist – die Chefs sind einfach nie zu greifen!

Nein, allein lassen sie einen trotzdem nicht. Schließlich haben sie uns mehr als genug Informationsmaterial bei Eintritt in die Firma zur Verfügung gestellt – in Form von Regeln, Vorschriften und Gesetzen. Allein in Deutschland gibt es 7 dicke Bücher:

1. Bürgerliches Gesetzbuch BGB Bundesgesetz Bundesrepublik Deutschland
2. Handelsgesetzbuch HGB Bundesgesetz Bundesrepublik Deutschland
3. Baugesetzbuch BauGB
4. Sozialgesetzbuch SGB Bundesgesetz Bundesrepublik Deutschland
5. Strafgesetzbuch StGB Bundesgesetz Bundesrepublik Deutschland
6. Völkerstrafgesetzbuch VStGB
7. Umweltgesetzbuch

Kaum zu glauben, wie sich die Welt doch im Laufe der Zeit verändert hat. Glaubt man der Bibel, gab es ganz am Anfang nur ein einziges Gesetz. Das lautete sinngemäß:

„Ihr (Adam und Eva) dürft die Früchte von allen Bäumen des Gartens essen – nur nicht die vom Baum des Wissens!“

Warum glaubt Ihr, hat Gott das so gewollt? Ich denke, weil er ein kluger Mann ist und genau wusste, dass es Wissen ohne Verantwortung zu übernehmen nicht gibt. Kaum haben Adam und Eva erkannt, dass sie nackt sind (Wissen), haben sie sich vor Gott versucht zu verstecken. Hat ihnen nur nichts genutzt, denn vor der Verantwortung kann man sich nicht drücken.

Ist heute ja auch noch so. Mit dem Fingerzeig auf unsere Gesetzesbücher, erklärt einem jeder Richter, dass Unkenntnis der einzelnen Gesetze, nicht vor Strafe schützt – schließlich weiß ja jeder, dass es Gesetzte gibt. Ganz nach dem Motto: „egal was du machen willst, erkundige dich zuerst, ob du das auch darfst!“

Wen wundert es da, dass heutzutage nichts mehr wirklich vorwärtsgeht. Bis man vor lauter Suchen in den Gesetzestexten das Richtig oder Falsch seines Wollens eruiert hat, wird man vom Leben bereits überholt, passt sein Wollen den Gegebenheiten an –  und beginnt erneut mit der Suche.

Bei Frauchen, mir und unserer Familie war und ist das anders. Da reicht eine Regel für alle: „Was immer im Leben geschieht, lerne daraus und hilf durch dein Handeln den anderen beim Lernen.“

Und, merkt Ihr was? Genau! Wer Wissen benutzt um zu lernen, der trägt auch Verantwortung! In diesem Sinne möchte ich mein Motto: „Auf geht`s, der Katz nach!“ auch verstanden wissen. Wir sehen uns die Dinge an, die nicht rund laufen im Leben, lernen aus dem was wir erfahren und helfen anderen etwas daraus zu lernen. Je mehr von Euch dazu beitragen umso größer wird die Gruppe derer werden, die im Leben Verantwortung übernehmen.

Zwei Dinge im Leben sollte man auf diesem Weg nie vergessen.

  1. Nur weil jemand etwas weiß, hat er noch lange nichts gelernt im Leben
  2. Nur weil jemand Verantwortung trägt, hat er noch lange keine Verantwortung im Leben übernommen

In diesem Sinne freue ich mich auf die gemeinsame Zeit mit Euch. Auf das was wir auf unserem gemeinsamen Weg durch unsere Welt erfahren, lernen und erreichen können.

Auf und der Katz` nach!

  Euer Herr Cater