Der Wert des Wissens liegt darin, wie gut wir es verstehen

Ur-Ur-Omas Prophezeiungen, beschreiben den April als guten Monat um eine Rückschau auf das zu halten, was bis jetzt getan und gelernt wurde. Dies führt dazu, dass die Einflüsse auf das Leben, die von Gier und falschen Werten geprägt sind, schneller erkannt werden können. Dadurch wird es möglich mittelfristig, viel zu erreichen. Das Ziel sollte es diesen Monat sein, aus Wissen und Erkenntnissen der Vergangenheit, nicht nur zu lernen, sondern sie auch zu verstehen. So manch gut erscheinende Lösung wird verworfen werden, weil die Eifersucht Einzelner im Wege steht. Besser man trennt sich. Doch solange an den Zielen und dem Erhalt der Lebensgrundlage unbeirrt weitergearbeitet wird, ergeben sich immer wieder kleinere und größere Erfolge und neue Verbindungen, die der Motivation für einen Neubeginn dienen. Die Motivation aufrecht zu erhalten, ist wichtig. Es geht nur in kleinen Schritten weiter, denn Zweifel und mangelndes Zutrauen, blockieren den Weg.

„Na dann, Herr Cater. Du hast Ur-Ur-Oma gehört. Was hast du denn von dem behalten, was wir bis jetzt gelernt haben?“ … lass mich nachdenken, Großonkelchen. Mit dem Beispiel des Henne–Ei Problems haben wir gelernt Werte zu bestimmen. Die Gretchenfrage hilft uns unser Handeln bewusst zu machen. Der Weg vom Ei zum Hühnerbaron lässt uns erkennen wohin uns unser Wissen führt und die 4 Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft), stehen für die großen Zusammenhänge, die wir durch unser Handeln aus dem Gleichgewicht bringen können. Da unser Leben davon abhängig ist, dass diese in ihrem Gleichgewicht sind, sollten wir, bei all unserem Tun, stets berücksichtigen, dass wir an der Art und Weise, wie die Elemente ihr Gleichgewicht wiederherstellen, keinen Einfluss haben…

… mhhh… heißt das nun, dass ich selber daran schuld bin, wenn ich jetzt hier auf meiner Wolke sitze, statt bei Frauchen im Leben?… „Ich muss schon sagen, Herr Cater. Gelernt hast du bis jetzt viel, aber wirklich verstanden hast du es noch nicht.“ …??? … „Keine Angst, da bist du nicht allein. Es gibt sehr viele, die glauben, dass die sogenannte Erbsünde, für unseren Tod verantwortlich ist.“ … ich wette, es ist jetzt klug, … raschel …raschel … wieder ganz von vorne anzufangen … raschel … patsch … gefunden! Genesis 3,1 Der Sündenfall … kann losgehen, Großonkelchen …

„Was ist denn die Basis der Geschichte?“ … Adam und Eva leben im Paradies, in dem es einen Baum des Wissens und einen Baum des Lebens gibt… „Gut. Mit was, von dem du gelernt hast, würdest du das gleichsetzen?“ … mit dem Henne-Ei Problem – den Werten. Im Paradies leben sie und gleichzeitig gibt es die beiden Bäume, auch wenn sie nicht davon essen dürfen… „Richtig. Welcher Teil der Geschichte könnte Symbol für dein Beispiel, vom Ei zum Hühnerbaron, sein?“ … der Teil, in dem beide in den Apfel beißen und erkennen, dass sie nackt sind und sich aus geflochtenen Feigenblättern Schurze machen … „Gut. Welcher Teil, könnte für die 4 Elemente stehen, die durch das Handeln von Adam und Eva ins Ungleichgewicht geraten?“ … Gott, der zornig wird, weil sie sich nicht an seine Gebote gehalten haben … „Sehr gut. Was haben beide gelernt?“ … Durch ihr Handeln sind sie aus dem Paradies geflogen und müssen sich nun über Generationen hinweg mit der Schlange rumschlagen. Ihre Zukunft besteht aus Schmerz, Leid und harter Arbeit und Gott hat ihnen zum Baum des Lebens den Weg versperrt. Allerdings können sie jetzt, wie Gott auch, Gut von Böse unterscheiden …  „So ist es. Fällt dir etwas auf?“

… mhhmm … wie ich dich kenne, gibt es einen Haken an der Geschichte. Ah, die Gretchenfrage fehlt!? Müsste die nicht an die Stelle, an der Adam und Eva in den Apfel beißen? Da haben sie doch falsch gehandelt. „Nein.“ … nein? … „Warum hat Gott die beiden aus dem Paradies geworfen?“ … damit sie nicht auch noch vom Baum des Lebens essen. „Richtig. Der Biss in den Apfel vom Baum des Wissens war nicht der Grund dafür. Was bedeutet das?“ … sie mussten das Paradies nicht verlassen, weil sie gegen ein Gebot Gottes verstoßen haben, sondern weil sie das, was sie durch den Biss in den Apfel, gelernt haben (Gut und Böse unterscheiden), nicht verstanden haben. „Welche Gretchenfrage ergibt sich daraus?“ … mmhhh… liegt der Wert des Wissens darin, sich im Streben dem Erreichbaren näher zu bringen oder im Verstehen, wie sich damit Handlungsfehler ausgleichen lassen, um ein gutes Leben zu führen? … „Jetzt hast du es verstanden.“

… ja, aber warum ich hier auf meiner Wolke sitze, statt bei Frauchen zu sein, kapier ich immer noch nicht… „Auch im Paradies war nicht alles perfekt. Adam und Eva waren nackt. Gestört hat sie dieses Wissen allerdings erst, als sie vom Apfel gegessen hatten. Was sie dabei nicht verstanden haben, war, dass es für ihr Leben im Paradies keinen Unterschied gemacht hätte. Denn trotz ihrer Röcke aus Fell, die besser waren als ihre Schurze aus geflochtenen Feigenblättern, die Gott ihnen bei der Vertreibung gab, wurde ihr Leben beschwerlicher.“ … das soll also bedeuten, dass Frauchen und meine Fans zwar wissen, dass wir hier in der Villa Geisterbund alle nicht mehr am Leben sind, aber verstanden haben, dass sie durch das was wir waren, immer noch eine gute Quelle sind, das, was sie in ihrem Leben gelernt haben, auch zu verstehen… „Genau wie die Geschichte von Adam und Eva, erzählt von einem klugen Menschen, der vor langer Zeit, den Fehler, den die Menschen mit ihrem Wissensdurst machen, erkannt hat. Er wollte den Menschen nach ihm, den Weg zu dem einzigen, das uns zu einem guten Leben fehlt, zeigen. Das Verstehen dessen was wir wissen.“

… grooarrr… wenn ich meinen Bauch richtig verstehe, hab ich jetzt Hunger …

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater