Archiv für den Monat: September 2020

Wissen neu entdecken hilft, das Leben, in die optimale Richtung zu steuern

Ur-Ur-Oma beschreibt in ihrer Prophezeiung den Oktober als Monat, in dem wir gut daran tun, uns der Werte bewusst zu werden, die wir haben. Nach langer Zeit der Stagnation, die uns viele Einschränkungen abverlangt hat, führt der Weg nun zurück in die Aktivität. Eine gute Zeit, sich über das, was man erreichen will Gedanken zu machen. Wer jedoch den falschen Werten dabei folgt, wird für lange Zeit, sehr unglücklich darüber sein, dass sich seine Wünsche in Rauch auflösen und er sich als Gefangener seiner Begehrlichkeiten, wiederfindet.

Bis die die Pandemie überwunden sein wird, braucht es noch Geduld. Dennoch ist der Oktober ein guter Monat, aus Wünschen Ziele zu machen. Allerdings sollte man die Zeit nutzen sich intensiver mit seinen Zielen auseinander zu setzen. Zum einen, wird dadurch klarer, ob die Wünsche langfristig Aussicht auf Erfolg haben, zum anderen lernt man besser verstehen, ob sie den richtigen Werten folgen und damit nicht nur dem Einzelnen, sondern auch der Gemeinschaft von Nutzen sind.

Der Oktober hilft denen, die nach den richtigen Werten streben, Lösungen für vergangene Verluste zu finden. Nicht jede Lösung ist einfach und nicht jede Lösung zahlt sich gleich in barer Münze aus. Doch wer verstanden hat, dass der eigentliche Nutzen einer Lösung, in der Erkenntnisgewinnung liegt, wird seine Werte behüten und trotz noch bestehender Unsicherheiten, sehr schnell merken, dass der Weg der Richtige war. Das Richtige, trotz Mühen, im Leben zu tun, zahlt sich dann auch in sehr kurzer Zeit in finanziellen Belangen aus.

Wer die richtigen Werte, nach denen es zu streben lohnt, im Oktober erkennt, erhält jetzt eine Chance sein Leben in die optimale Richtung zu steuern. Eine große Hilfe wird es dabei sein, das in diesem Jahr Gelernte, anzuwenden. Für den optimalen Lebensweg zählt es nicht, neues Wissen zu erringen, sondern bereits vorhandenes Wissen neu zu entdecken und für die Stabilität der Gemeinschaft zu nutzen.

… na super. Wieder einmal typisch Ur-Ur-Oma. Da stellt sie einem eine tolle Chance in Aussicht, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, allerdings nicht ohne dabei zu betonen, dass es dafür noch viel zu tun gibt. Glaubt die wirklich, ich hätte nicht gemerkt, dass sie mir durch die Blume unter die Nase reibt, dass mein Unterricht immer noch kein Ende hat? … mööhhh…

„Na, na Herr Cater, wer wird denn gleich aufgeben, bevor es richtig interessant wird?“ … nein aufgeben werde ich nicht. Aber kannst du mir bitte sagen, was daran interessant sein soll, wenn mir der Wolkenunterricht, Stück für Stück meine bisherige, durchaus zufriedene Werte-Welt, auseinandernimmt, wenn ich Pech habe, Ur-Opa?… „Also bisher konntest du dich über den Unterricht hier oben nicht gerade beschweren. Ich glaube dein Bauchumfang hat sogar vor lauter Belohnungen ein wenig zugelegt.“ … Ur-Opa!!! … „Schon gut. Das Interessante daran, dir beim Lernen zuzusehen, ist, dass du dich anfänglich vehement gegen Dinge wehrst, die du am Ende sehr stolz, zu ganz neuen Erfahrungen zusammensetzt – Lernen, so wie es sein soll.“ … na, wenn du das sagst… „So schlimm wird es schon nicht werden.“

… solange am Ende einer Lektion auch weiterhin eine versöhnliche Brotzeit oder ein mit seinem Duft lockender Kuchen, stehen, nehme ich das Risiko auf mich. Außerdem hat Ur-Ur-Oma irgendetwas von „altem Wissen“ neu entdecken gesagt. Wo bitte geht so etwas besser als bei einem launigen Zusammensitzen mit alten Leuten?! Na ja und der richtige Weg wird sich schon finden. Mit dem was wir hier über Resilienz alles gelernt haben, dürfte es sich letztendlich mehr um eine Optimierung der Werte handeln, als … ähhh ???… Ur-Opa, wo bist du?… schnüff…schnüff… ich rieche Kaffee und Kuchen. Altes Wissen … äähhh… alte Leute sollte man nie unterschätzen. Kaum passt man mal nicht auf – schon haben sie einen ausgetrixt. Das kann ja wirklich noch interessant werden… he, wartet auf mich…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

Die Resilienz-Filter Erfahrung und Verstehen

Ganz ehrlich, die Sache mit der Erkenntnis ist manchmal verzwickter als man denkt. Da wollte ich das letzte Mal super schlau sein und die erleichternde Variante nutzen – viel gelernt, Unterricht vorbei, ab zur nächsten Brotzeit – und schon flog mir die schmerzvolle Variante der Erkenntnis um die Ohren. Genauer gesagt, trieb sie ihr Unwesen in meinem Bauch. In meiner Erleichterung hab` ich nämlich bei der Brotzeit so viel in mich hineingestopft, dass es in meinem Bauch die ganze Nacht rumort, gezwickt und gezwackt hat. Aufgehört hat das ganze erst, als das was drin war, seinen Weg nach draußen gefunden hatte … wurgs… kein Auge hab` ich zugemacht und mein Hirn hat verzweifelt nach dem Fehler gesucht…

„Hast du ihn gefunden?“ … danke der Nachfrage Großtantchen. Ich denke weniger hastig und nicht ganz so viel auf einmal, wären wohl die bessere Strategie gewesen… „Na, dann bist du ja wieder um eine Erkenntnis reicher.“ … schon, aber mir stellt sich langsam die Frage, was es für einen Sinn macht, wenn man von einer Erkenntnis zur anderen kommt, aber sich im Leben nix ändert – im Gegenteil. Statt mich zu bemitleiden, hat mir Oma eine gehörige Standpauke gehalten. Was mir einfiele, ihr, die gute und teure Fleischwurst, vor die Füße zu spucken und obendrauf damit auch noch ihren Lieblingsteppich zu ruinieren.  Bei dem was ich hier bei euch jetzt schon alles gelernt habe, hätte ich mir das doch ersparen können, statt wieder nur zu einer Erkenntnis zu kommen, oder nicht? Was mache ich falsch?…

„Du machst nichts falsch, Herr Cater. Einzig deine Resilienz-Filter „Erfahrung“ und „Verstehen“ scheinen noch nicht einsatzbereit zu sein.“ … ???… „Gelangst du im Leben zu einer Erkenntnis, ist der erste Schritt auf dem optimalen Weg zu einer guten Entwicklung, diese durch den Filter „Erfahrung“ laufen zu lassen. Dadurch wird dir bewusst, inwieweit es in der Vergangenheit ähnliche Situationen in deinem Leben gab.“ … du meinst wie z.B. zu meinen Lebzeiten, als ich Frauchen so lange genervt habe, bis sie mir auch noch den Rest vom Thunfisch gegeben hat, nur um ihn eine halbe Stunde später mitten aufs Sofa zu spucken?… „Ja und soweit ich das mitbekommen habe, gab es auch damals schon eine heftige Standpauke für dich.“ … stimmt, hab` ich wohl gut verdrängt, aber jetzt wo du es sagst – der gute und teure Thunfisch und das ruinierte Lieblingssofa … „Im zweite Schritt, lässt du diese Erinnerung durch den Filter „Verstehen“ laufen, um deine Wahrnehmung der beiden Situationen zu verfeinern und die Zusammenhänge zu erkennen.“ … in beiden Fällen, geht es um das gute und teure Essen, sowie die Lieblingsdinge derer, die ich mit meiner Gier ruiniert habe. Langsam fang ich an zu verstehen. Mein Wunsch nach einem leckeren Essen, also das was ich wertschätze, stopfe ich möglichst schnell und viel davon in mich hinein. Dabei mache ich mir keine Gedanken über die Folgen, z.B. einen rebellierenden Magen, die das mit sich bringen kann. Auch mache ich mir keine Gedanken darüber, welche Folgen mein rebellierender Magen, für die Werte, z.B. Sofa oder Teppich, von Frauchen oder Oma haben könnte… mmhhh… damit wäre ich dann bei der nächsten Erkenntnis angelangt. Würde ich die Filter „Erfahrung“ und „Verstehen“ vor meinem Handeln besser nutzen, hätte das für meinen Wert, das leckere Essen, einen enormen Vorteil. Ich würde nicht so schlingen und mehr Maß halten, was den Genuss enorm steigern und statt Spuckerei zu einem angenehmen Verdauungsschläfchen führen würde. Das wiederum könnte ich dann ungestraft auf Sofa oder Teppich tun… schnurrrr…

„Genauso ist es. Du siehst, wenn du eine gewonnene Erkenntnis durch die Filter „Erfahrung“ und „Verstehen“ laufen lässt, steht am Ende die Erkenntnis, was du für einen optimalen Weg tun kannst.“ … klingt wie immer einfach und logisch. Aber warum ist das dann im normalen Leben so schwierig? Bis heute fand ich die Handlungs-Variante, „Üble Nacht, Standpauke kassiert, dumm gelaufen aber hoffentlich auch bald vergessen“, wie viele Menschen auch, als unangenehm und doch unvermeidbar – hartes Leben eben…

„Und doch hast du heute gelernt, dass nicht das Leben als solches an deinen Unannehmlichkeiten schuld ist, sondern du selbst. Denn nutzt du die Filter der Resilienz, kannst du dein Handeln optimieren und so, nicht nur deine Werte steigern, sondern auch die, der Gemeinschaft in der du lebst. Der Mensch neigt nur leider dazu, genau wie du, Unangenehmes zu verdrängen, was auf Dauer den Filter „Erfahrung“ verstopft.“ … wie meinst du das?…

„Ein gutes Beispiel dafür, ist die Massentierhaltung und die Menge an im Abfall landenden Lebensmitteln, in der heutigen Zeit. Statt den Tieren und den Lebensmitteln einen Wert beizumessen, gilt der Wert für den Menschen, ihrem möglichst billigen Preis und ihrer allzeit Verfügbarkeit über alle Ländergrenzen hinweg. Einige Menschen kommen zwar zu der Erkenntnis, dass man daran etwas ändern müsste, da dadurch Tiere gequält werden und es genug Menschen gibt, die hungern. Doch diese Erkenntnis allein, bewirkt keine allzu große Änderung im Verhalten der Mehrheit.“ … und woran liegt das?… „Wie in deinem Beispiel auch, wäre der optimale Schritt, diese Erkenntnis erneut durch den Filter „Erfahrung“ laufen zu lassen. Doch die wenigsten haben Erfahrung mit Tierhaltung, dem Anbau von Lebensmitteln oder wirklichem Hunger. Dazu kommt, dass der Mensch dazu neigt, nur eigene Erfahrungen als Wert anzuerkennen. Dadurch kommt die heutige Milch aus dem Einkaufszentrum XY und nicht mehr wie früher von der Kuh Lisa. Die Milch heute, stammt von einem Unternehmen, dass Millionen Gewinne durch die Verbraucher machen will. Milch zählt aber zu den Grundnahrungsmitteln, die müssen billig sein, damit sollte man kein Geschäft machen. So entwertet der Mensch in seiner Wahrnehmung, nicht nur die heutige Milch, sondern auch die Kuh und den Bauern selbst. Was allerdings billig ist, hat ja keinen hohen Wert, also weg damit und morgen neue gekauft. Den teuren Bauern braucht es auch nicht, denn Massentierhaltung macht das ganze billiger und die Menge an Milch lässt sich besser erhöhen, was sie ja auch wieder billiger macht.

Der Mensch früher sah den Wert in der Milch, der Kuh Lisa und dem Bauern bei dem sie lebt. Aber früher, das waren die Groß- und Ur-Großeltern aus lang vergangenen Zeiten. Der heutige Mensch sieht den Wert in der Entwicklung und dem Fortschritt, da verlieren die Erfahrungen und damit das Wissen, der Generationen davor, an Wert. Die Folge: Erfahrungen, die keinen Wert haben, auch weil sie nicht die eigenen sind, nutzt man nicht – ein fataler Fehler, denn so kann man den Filter der „Erfahrung“ nicht optimal für sein Handeln nutzen.“

… das erinnert mich an das, was Ur-Oma neulich gesagt hat. Sie freut sich schon heute auf den Tag, an dem in Notzeiten die Einkaufsläden schließen und keiner mehr Ahnung von Viehzucht und Lebensmittelanbau hat… „Wieso das denn?“ … sie hat mit Ur-Opa eine Wette laufen. Er sagt: „Der Mensch wird hungrig lernen, wie man Tiere hält und Gemüse anbaut.“ Sie sagt: „Während sie sich um die Reste schlagen, verpassen sie die Pflanzzeit und schimpfen über das grausame Leben und den harten Hunger-Winter.“ „Und was machst du?“ … ich lerne von euren Erfahrungen, was mich dazu bringt meine Resilienz – Filter in Schuss zu halten, damit ich es auch in harten Wintern gemütlich habe. Großtantchen?!… „Ja?“ … meinst du es wäre möglich ein Stückchen von deinem Kuchen zu haben? Ich würde so gerne probieren, ob ich das mit langsam und genüsslich auch wirklich verstanden habe… schleck… „Na dann komm üben.“ …schmatz…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

Die Erkenntnis zeigt uns den optimalen Weg

So langsam fängt die Resilienz an mein Freund zu werden, wenn auch einer, der immer wieder für eine Überraschung gut ist. Wieso? Ganz einfach. Erinnert Ihr Euch noch an meine Erkenntnis über die Notgemeinschaft der Demonstranten, die sich am Reichstag in Berlin, nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, vom letzten Mal? „Alles wäre besser gelaufen, hätte man verstanden, was andere schon im Vorfeld versucht haben einem zu erklären.“ Wie Ur-Ur-Oma in ihrer Prophezeiung für September gesagt hat, sind es ja gerade die kleinen Hinweise, die zur Lösung führen. Die Resilienz scheint mir da ein guter Hinweisgeber zu sein. Zumindest macht sie darauf aufmerksam, dass mangelndes Verstehen zum Problem führt. Mangelndes Verstehen wiederum, zeigt, dass es noch das ein oder andere zu lernen gibt. Beim Auto wäre jetzt ein Inspektionstermin in der Werkstatt fällig – Filterreinigung. Bleibt jetzt nur die Frage, wie man das im Leben mit der Inspektion macht. Da frag` ich am besten Ur-Opa. Der war zu seinen Lebzeiten schließlich dafür bekannt, dass er fast jede Maschine wieder zum Laufen gebracht hat. Ur-OOOOpaaa…

„Du scheinst die Resilienz mittlerweile ja wirklich zu mögen, wenn ich mir deinen Lerneifer so betrachte.“ …wieso auch nicht. Sie versorgt mich am Ende jeder Lehrstunde mit leckeren Happen oder einer gediegenen Brotzeit und in unserer Wolkengemeinschaft komm` ich viel mehr herum als früher. Seit ich die Resilienz kennengelernt habe, hänge ich auch nicht mehr so oft den trüben Gedanken an mein Leben mit Frauchen nach… „Hört sich an, als hättest du die Werkstatt, nach der du suchst gefunden.“ …???…

„Die Werkstatt, in der dein Auto „Leben“ zur Inspektion muss, nennt sich unsere Werte.“ … aha und was haben „unsere Werte“ mit den verstopften Filtern zu tun?… „Sehr viel, denn sie entscheiden darüber, wie unser Leben langfristig verläuft und wie erfolgreich es ist. Das gilt für den Einzelnen wie auch für die Gemeinschaft. Nimm das Beispiel vom Auto. Der Hauptwert des Autos liegt in seinem Motor. Ohne ihn kann man es nicht fahren. Doch auch der Besitzer selbst spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie lange das Auto seinen Zweck erfüllen kann und damit seinen Wert behält.“ … worauf willst du hinaus?…

„Das Auto und sein Besitzer symbolisieren die Gemeinschaft, jeder für sich das Individuum, den Einzelnen. Für die Gemeinschaft liegt der Wert darin, möglichst langfristig Strecken von A nach B zurückzulegen. Je besser das Auto gewartet ist, desto besser kann es seinen Beitrag dazu leisten. Der Besitzer entscheidet durch sein individuelles Handeln, inwieweit er zum Erhalt des Autos beiträgt und somit den Wert für die Gemeinschaft erhält. Ist ihm die Pflege und Wartung des Autos etwas Wert, unterstützt er die positiven Folgen und damit Werte für die Gemeinschaft, deren Teil er selbst ist. Konzentriert er sich in seinem Handeln, jedoch auf seine individuellen Werte, z.B. Geldersparnis oder Zeitersparnis, dann wird er Wartung und Pflege des Autos vernachlässigen, da er sein Geld oder seine Zeit in andere Dinge, z.B. schick Essen gehen oder ins Schwimmbad gehen, die ihm mehr Wert erscheinen, investiert. Ein vernachlässigtes Auto wird seinen Dienst schneller verweigern. Vielleicht trifft er aber auch die Entscheidung, dass er nur den Sprit in den Tank füllt, der gerade billiger ist. Damit stellt er sich gegen den Wert, den Kraftstoff, des Motors. Ein Benziner, legt aber Wert auf Benzin und nicht Diesel, wenn er funktionieren soll.“ … klar und wenn der Motor dann kaputt ist und ersetzt werden muss, damit das Auto wieder fährt, wird die vermeintliche Ersparnis zum super Drauflegegeschäft. Schlecht für die Gemeinschaft, die dazwischen kein Auto hat und schlecht für den Geldbeutel des Besitzers.

Das erinnert mich an die zeitgleiche Existenz unterschiedlicher Dinge, die ihr mir über das „Huhn – Ei Problem“ beigebracht habt. Wenn das auch mit Werten so ist, bedeutet das, dass ich dank der Werkstatt „unsere Werte“, in der Lage bin, zu erkennen, welche Werte anderer, zeitgleich mit meinen Werten existieren. Bin ich mir derer bewusst, kann ich meine individuellen Werte mit ihnen abgleichen, was mir in meinen Entscheidungen die notwendige Sicherheit gibt, schnell und gut handeln zu können… „Und warum ist das so?“ … weil ich besser erkennen kann, wann es wichtiger ist, meine individuellen Werte hintenanzustellen und mein Handeln den Werten der Gemeinschaft anzupassen, deren Teil ich ja bin… „Gut erkannt, Herr Cater. Kannst du mir jetzt auch sagen, was passiert, wenn du dir, der zeitgleich existierenden Werten, neben deinen, nicht bewusst bist?“ … mmhhh… dann wird es schwieriger die Ziele zu erreichen, die dem Erhalt der Gemeinschaft dienen… „Und warum?“ … weil ich nicht erkenne, dass ich mit meinen individuellen Werten, das Gute für alle blockiere und damit die Gemeinschaft gefährde. Nebenbei mache ich mich so selbst unzufrieden, denn ich sehe die Lösungen nicht, die mir das Leben bietet und die ich selbst initiieren kann. Stattdessen sind dann in meinen Augen stets die anderen schuld, die mir nicht gönnen, was ich will…

„Aus diesem Grund, nennen wir hier, die „Erkenntnis“ auch den Notfilter der Resilienz. Er ist die letzte Instanz, die uns die Augen öffnet um wieder auf einen guten Weg zu gelangen. Mit verstopften Emotion – Filtern tut Erkenntnis weh, aber im optimalen Fall, mit funktionstüchtigen Filtern, ist sie eine Erleichterung.“ … ich nehm` heute mal die erleichternde Variante der Erkenntnis: Heute wieder viel gelernt, Lehrstunde vorbei – ab zur nächsten Brotzeit…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater