Archiv für den Tag: 27. August 2020

Resilienz bewahrt uns davor, dass unsere Emotionen an dem Ast sägen auf dem wir sitzen

Laut Ur-Ur-Omas Prophezeiung ist der September ein eher wankelmütiger Monat. Dem Finanzbereich bringt er zuerst größere Verluste, die sich jedoch nach kurzer Zeit wieder etwas auffangen lassen. Angeschlagen und unsicher bleibt die Finanzlage jedoch bis Sommer 2022.

Die Forschung wird zu neuen wichtigen Erkenntnissen gelangen, die das Gesundheitswesen nach vorne bringt. Doch bis alles ausgewertet und auch verstanden wird, braucht es auch hier noch Zeit, bis Sommer 2022, um zu langfristigen Erfolgen zu führen. Dennoch lassen sich die ersten kurzfristigen Erfolge bereits jetzt erzielen.

Trotz noch bestehender Unsicherheiten fordert der September auf, aktiv am Schutz der Gemeinschaft zu arbeiten. Wichtig wird es dabei sein, die scheinbar kleinen Hinweise und Erkenntnisse zu beachten, denn gerade sie werden langfristig für die Gemeinschaft und damit jedem Einzelnen, zum Erfolg führen. Eine dauerhaft positive Grundeinstellung, trotz Zweifel, lässt Ziele auch wenn es manchmal schwierig ist, erreichen. Auch im September gilt: Wer zügig etwas für die Gemeinschaft erreichen will, sollte sich nicht auf die Ziele Einzelner versteifen. Es ist vielmehr notwendig, Lösungen für die alles zerstörende Gier zu finden.

Im September beginnt auch eine Phase, in der die Natur immer wieder, auf dramatische Art und Weise, demonstriert, was passiert, wenn wir nicht im Einklang mit ihr leben, sondern nur unsere Wünsche in den Vordergrund stellen. Wir sollen lernen, mit der Natur zu leben und nicht ihre Gesetze zu überwinden.

… na super. Da bin ich immer noch von der Erkenntnis vom letzten Mal geplättet, dass der Mensch mit Vorliebe an Fähigkeiten arbeitet, mit denen er Stück für Stück an der Abschaffung seiner Lebensgrundlage arbeitet und schon kommt Ur-Ur-Oma mit Naturkatastrophen ums Eck… mööhhh… „Tja, Herr Cater. Umsonst existiert der Spruch: „Säge nie an dem Ast, auf dem du sitzt“, nicht.“ … toll, Opa. Und was ist, wenn ich eines Tages mit einer Säge auf einem Ast sitzend aufwache? … „Dann solltest du nicht darüber nachdenken ob du einen Sägeschein hast oder was du in dem Kurs dafür gelernt hast.“ … sondern?… „Du solltest deine Energie darauf verwenden, darüber nachzudenken, was du über Resilienz weist und es dir gegebenenfalls auf deinem Ast gemütlich machen, bis du in der Lage bist, diese auch anzuwenden.“ … toll. Aber was ist, wenn es bitter kalt und nass auf diesem Ast ist? Von gemütlich machen kann dann wohl keine Rede mehr sein… „Bist du dir sicher?“

… grrr… wieder in die Falle getappt. Logisch. Heute sitze ich auf keinem Ast und es ist gerade weder kalt noch nass. Somit habe ich genug Zeit, alles über Resilienz und ihre Anwendung zu lernen. Das wiederum hat zur Folge, dass ich entweder erst gar nicht in die ungemütliche Ast–Situation komme oder wenn doch, zu diesem Zeitpunkt genug über Resilienz gelernt habe, um mit der Situation optimal umgehen zu können… „Richtig erkannt, Herr Cater. Du siehst, wer im Leben nicht blind seinen Emotionen und damit der Erfüllung seiner Bedürfnisse folgt, ist in allen Lebenssituationen optimal vorbereitet.“ … langsam beginne ich zu begreifen, warum Großtantchen sagt, dass Resilienz die wichtigste unserer Fähigkeiten sein sollte. Aber wozu bitte, gibt es dann Emotionen und die entsprechenden Bedürfnisse?…

„Sie sind, richtig angewandt, der Motor der Resilienz.“ …???… „Resilienz besteht in ihrer Basis aus dem Lernen von Erkennen und Verstehen, um logische Erkenntnisse für unser Handeln zu gewinnen. Je nachdem wie lange der Zeitraum zwischen Erkennen und logischer Handlung ist, braucht es unterschiedlich viel an Energie, die wir zur Zielerreichung aufwenden müssen. Die Emotionen sind in der Lage uns diese benötigte Energie zu liefern. Allerdings gelingt das nur, wenn wir unsere Emotionen dafür sehr bewusst, also ziel-, bzw. wertgerichtet, einsetzen. In diesem Falle nennen wir das dann Motivation. Unbewusst, also unkontrolliert agierende Emotionen, dienen nur der Bedürfnisbefriedigung. Hier handelt es sich meist um die Emotionen, die an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen.“

… du willst damit sagen, dass Emotionen ähnlich funktionieren wie z.B. Feuer. Kontrolliert, bietet das Feuer eine Möglichkeit ein warmes Plätzchen in einer kalten Nacht zu haben oder Nahrung zuzubereiten. Unkontrolliert, z.B. durch Brandstiftung, eine, achtlos weggeworfenen, Zigarette oder einem Blitz, kann das Feuer, wie gerade in Kalifornien, einen großen Schaden bis hin zu einer Katastrophe anrichten, wenn es Natur und Häuser zerstört… „Ja, so kann man es grob sagen.“ … du willst mir damit jetzt aber nicht schonend beibringen, dass es zum Thema „Emotionen – Energie für die Resilienz“, noch diverse Feinheiten und Besonderheiten gibt!!!?… „Das ein oder andere, wirst du dazu schon noch lernen müssen. Aber ich bin mir sicher, dass eine deftige Brotzeit dein Hirn fürs Weiterlernen extrem begeistern kann.“ … da schlag ich jetzt gleich mal ordentlich zu, damit meine Resilienz so richtig in Fahrt kommt… schleck…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater