Archiv für den Monat: Juni 2020

Unsere Wahrnehmung entscheidet über unsere Fähigkeit zur Resilienz

Ur-Ur-Oma sieht im Juli eine Zeit der Bewährung. Es wird sich zeigen, ob das was aus der Krise gelernt werden sollte, von den Menschen auch verstanden worden ist. Wer jetzt immer noch hauptsächlich seinen Emotionen folgt, verzögert den Neubeginn nicht nur, er kann ihn auch zunichtemachen. Dies gilt insbesondere auch für diejenigen, die vorschnell versuchen, ihre lang ersehnten Ziele, umzusetzen. Langfristig gilt es, für das Erreichen eines guten Lebens und positive Veränderungen, geduldig zu lernen und unsere Emotionen dafür zu nutzen, uns dazu zu motivieren. Zum Wohle aller, sollte in Bezug auf berufliche und private Ziele ein Umdenken stattfinden. Trotz gelockerter Beschränkungen und vielversprechender Lösungen, wird es noch Unsicherheiten zu überwinden geben. Ob dies gelingt, hängt davon ab, wie schnell der Mensch dazu bereit ist, über den Wert des Lebens und der Gemeinschaft nachzudenken und lernt, die wirklichen Werte im Leben, dem Egoismus und der Gier entgegenzustellen. Welchen Nutzen wir aus der Krise für unser Wissen und Leben ziehen, wird In den nächsten drei bis vier Monaten, entscheidend dazu beitragen, wohin wir unsere zukünftigen Weichen stellen.

Wenn ich Ur-Ur-Oma so zuhöre, was sie über den Juli zu sagen hat, wünschte ich, ich wäre ein kleiner Falke. Warum? Ganz einfach. Dann bräuchte ich Resilienz nicht mehr lernen. Apropos lernen. Da fällt mir ein, dass Ur-Opa mir noch erklären wollte, inwiefern die Resilienz Sicherheit für mich im Gepäck hat. Wo steckt der nur wieder? Uuur-OOPAAA…

„Ja doch. Ich komm` ja schon.“ … hast du mir auch meine Lieblingsmotivationshäppchen mitgebracht? … „Tut mir leid, mein Lieber. Fleischwurst ist aus.“ … wie?… aus?… und was mach ich jetzt mit meinem Wissenshunger? … „Brav weiter Lernen, aber eben ohne Fleischwurst.“ … mööhhh… „Ich sehe schon. Die Sache, von Emotion auf Logik umzuschalten, hast du immer noch nicht so ganz verstanden.“ … wie kommst du darauf? … „Weil du dir, durch deine Enttäuschung über die fehlende Fleischwurst, die Motivation zum Lernen nimmst.“ … wie soll das auch gehen, wenn ich meinen Wissenshunger nicht mit Fleischwurst stillen kann? … „Die Logik würde dir raten, auf Wissensdurstig umzusteigen. Trinken nimmt auch den Hunger und ein Schälchen Milch hab` ich hier für dich, bitteschön.“ …schleck…schleck… du hast Recht, es funktioniert, Ur-Opa… rülps… ich bin ganz Ohr…

„Du siehst, wenn deine Wahrnehmung in einer Situation, von deinen Emotionen positiv gefärbt ist, trägt das zu deiner Motivation bei, zu Lernen. Am Ende der Situation wirst du zu der Erkenntnis gelangen, dass du viel Neues dazugelernt hast. Dadurch kannst du deine Entwicklung positiv beeinflussen, indem du mit künftigen Krisen besser und schneller umgehen kannst. Ist deine Wahrnehmung, in einer Situation, von negativen Emotionen gefärbt, demotivieren dich das und hält dich so vom Lernen ab. Am Ende der Situation wirst du zu der Erkenntnis gelangen, dass es wohl besser gewesen wäre zu lernen. Denn ohne das fehlende Wissen, kannst du deine Entwicklung nicht beeinflussen. Neue Krisen werden kommen und dich vor unlösbar scheinende Probleme stellen.“ … aber wo bitte steckt denn die Sicherheit für mich, wenn ich die Sache mit der Resilienz verstanden habe? … „In der Logik.“ … wie muss ich das jetzt wieder verstehen? … „Wenn du, um Entscheidungen, in einer Krise oder überhaupt im Leben, zu treffen, ein gewisses Maß an Sicherheit haben willst, solltest du stets der Logik folgen.“ … warum? Und vor allem wie geht das? …

„Immer eins nach dem anderen, mein Lieber. Zuerst gilt es zu verstehen, dass deine Fähigkeit zur Resilienz, von deiner Motivation abhängig ist. Kennst du den Spruch: Für den Optimisten ist das Glas halb voll, für den Pessimisten ist es halb leer?“ … wer kennt den nicht. Aber was hat das mit Resilienz zu tun?… „Optimisten haben einen leichteren Zugang zur Resilienz als Pessimisten. Sie richten ihre Wahrnehmung auf das, was sie in ihrer Vergangenheit gelernt haben. Ganz nach dem Motto: Am Ende hat sich immer eine Lösung gefunden. Damit schaffen sie sich die Motivation, die auch ihr Handeln in einer Situation positiv beeinflusst. Der Pessimist hingegen, beeinflusst seine Wahrnehmung mit seinen negativen Emotionen. Dadurch schafft er sich die Motivation in seiner Wahrnehmung nach den Erfahrungen zu suchen, die für ihn negativ waren. Ganz nach dem Motto: Ich habe es gewusst. Das kann nicht gut sein. Dadurch färbt er auch sein Handeln negativ, indem er, in einer Situation, entweder gar nichts tut oder das Falsche. Im Gegensatz zum Optimisten, fehlt ihm dadurch auch die Bereitschaft eine Situation als Möglichkeit zu sehen, Neues zu lernen.“

… du willst mir hier also durch die Blume sagen, dass die Fähigkeit der Resilienz eine Bereitschaft im Leben, dazu zu lernen voraussetzt?!… „So ist es. Denn Logik ist nichts anderes als Wissen.“ … mmhhh…???… was ich nicht verstehe ist, was das halbe Glas Wasser, ob ich es jetzt optimistisch „gut“ oder pessimistisch „schlecht“ finde, mit meiner Fähigkeit zur Resilienz zu tun hat… „Nichts.“ … wie?… nichts?… „Das halbe Glas Wasser und deine Sichtweise darauf, zeigt nur nach welcher Art der Motivation im Leben du lebst. Es lässt erkennen, wie groß oder klein deine Lernbereitschaft im Leben ist und wie leicht oder schwer es dir fällt deine Fähigkeit der Resilienz zu nutzen. Es gibt dir nur eine Vorstellung davon, wie deine Wahrnehmung ausgerichtet ist. Zum Tragen kommt die Resilienz im Leben immer nur dann, wenn du z.B. das halbe Glas Wasser mit einem Ziel oder einer Entwicklung in Verbindung bringst. Denn dann ist Handlung gefragt, in Form von deiner Aktion oder Reaktion. Hier entscheidet deine Fähigkeit zur Resilienz über die Größe deines Handlungsspielraumes in einer Situation, die Zeit und Energie, die du für sie verwenden musst und ob du die Weichen für dein zukünftiges Leben in eine positive oder negative Richtung stellst.“

…groar… apropos Energie. Mein Magen sagt ich muss nachtanken. Gibt`s endlich Brotzeit?… „Na dann komm. Wir lernen später weiter.“ … muss das sein?… „Ja, denn wie Ur-Ur-Oma sagt: Wissen allein nutzt nicht viel – du solltest es auch verstanden haben.“ … was tut man nicht alles für ein Stück Fleischwurst… schmatz…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

Der kleine Falke – ein Meister in Sachen Resilienz

Das ist wieder einmal typisch Villa Geisterbund. Da komm` ich stolz wie Bolle von der Rettungsaktion des kleinen Falken zurück auf meine Wolke, freu mich über den reichlich gedeckten Kaffeetisch und all die Wolkenmitbewohner, die nicht dabei waren, aber dadurch jetzt gute Zuhörer für meine Falken – Abenteuer – Geschichte abgeben und dann das… mööhhh… Was passiert ist? Das kann ich Euch sagen. Statt sich einfach mit mir zu freuen, dass der kleine Falke wieder in seinem Nest sitzt und ich von meinem Ausflug jede Menge geschichtliches Wissen über Kirche und Stadt mitgebracht habe, kommt Großonkelchen Oberlehrer um die Ecke und fragt: „Welche Lektion hat dir das Leben mit dieser Aktion erteilt?“ …???… Das war bei mir so in etwa der Moment, wie bei Euch, wenn Ihr zu der Auffassung kommt, dass Ihr grad einen Text, trotz Bemühen, nicht verstanden habt und es wohl nötig ist, ihn ein zweites oder auch drittes Mal zu lesen. Ich kann Euch beruhigen, es ist keine Schande. Großonkelchen ist der Meinung, wir sollen hier ja auch nicht nur lesen, sondern lernen!

Mein Versuch die Kurve noch zu kriegen, ließ mich erwähnen, dass ich, auch in schwierigen Lebenslagen, wie der kleine Falke, immer mein Ziel im Auge haben sollte und das jedes Leben etwas wert ist. Wenn ich im Leben etwas gut gemacht habe, gibt es auch in irgendeiner Form eine Belohnung für mich. Hier bekomme ich von meinen Mitbewohnern das ein oder andere Häppchen fürs Lernen und für die Falkenhilfe gab es Geschichtsunterricht. Hättet Ihr auch so gesagt? Na, dann freut Euch mal nicht zu früh. Großonkelchen konterte nämlich mit dem Spruch: „Klingt wie in der Schule das Mathegenie, das im Leben eins und eins nicht zusammenzählen kann, Herr Cater!“ Ich gebe es ja zu. Es war das …Fauch… das mir in diesem Moment entwischt ist, was uns den heutigen Teil 5 unserer Lektionen diesen Monat eingebracht hat. Nachsitzen … pfhhhh…

„Ich würde es eher als Chance bezeichnen, dein Wissen zu vertiefen. Denn das beste Wissen nutzt dir nichts, wenn du im Leben nicht erkennst, wo du es nutzbringend für dich einsetzen kannst.“ … na schön. Und was ist jetzt bitte meinem Blick in puncto Lektion vom Leben entgangen? … „Der kleine Falke hat dir sehr viel über Resilienz gezeigt.“ … ??? … der kann doch noch nicht einmal fliegen! Woher weiß der was über Resilienz? Unterrichtet ihr den heimlich oben auf dem Kirchturm? … „Nein, bei ihm sorgt die Natur dafür.“ … wie muss ich das wieder verstehen? Ich bin doch auch Natur – so als Kater. Warum hilft mir die Natur dann nicht, dass ich die Sache mit der Resilienz besser kapiere?…

„Das liegt wohl daran, dass du dich im Laufe deines Lebens, wie die Menschen, zu sehr auf deine Emotionen konzentriert hast. Die Natur folgt in erster Linie der Logik, während der Mensch von seinen Emotionen geprägt ist. Dennoch besitzt die Natur Emotionen und der Mensch Logik. In beiden Fällen sorgt die Fähigkeit der Resilienz dafür, dass Emotionen und Logik immer wieder ins Gleichgewicht finden.“ … geht`s ein bisschen genauer?…

„Nimm den kleinen Falken. Die unfreiwillige Ankunft im Gewölbekeller, bedeutet für ihn eine Krisensituation. Von jetzt auf gleich, ist nichts mehr wie vorher. Er ist allein, im Keller ist es dunkel, er ist von seiner Familie getrennt und an Nahrung zu kommen ist unmöglich. Durch das Gitter des Kellerfensters kann er zwar nach draußen schauen und seine Familie auch hören, aber der Weg in die Freiheit ist ihm versperrt. Sicher hat der kleine Falke in dieser Situation Angst. Würde er in dieser Situation seiner Emotion der Angst folgen, würde er wie wild umherflattern und schreien. Dieses Handeln würde dazu führen, dass er seine Energiereserven verbraucht und die Gefahr einer Verletzung erhöht. Sein natürlicher Instinkt, das was wir Logik nennen, sagt ihm, dass es besser für ihn ist, wenn er ruhig am Gitter sitzen bleibt. Auch wenn ihm dieses Verhalten noch keine Lösung für sein Problem bringt, spart es ihm wertvolle Energie und damit Zeit, in Ruhe auf eine Lösung zu warten. Das Eintreffen der Menschen, die ihm ja eigentlich nur helfen wollen, vergrößert seine Krisensituation. Wer ist das? Was haben die mit mir vor? Für den kleinen Falken ein Moment mit vielen neuen Unsicherheiten. Würde er sich jetzt auf seine Emotion, die Angst, konzentrieren, würde er erneut Energie verbrauchen und durch aufgeregtes Flattern und dem Versuch den Menschen zu entfliehen, sein Verletzungsrisiko erhöhen.“

… du willst also sagen, dass er in der unsicheren Situation, stattdessen seine Fähigkeit der Resilienz nutzt, um statt seiner Emotion, seinem Naturinstinkt zu folgen. So bewahrt er trotz der für ihn bedrohlich erscheinenden Situation die Ruhe… „So ist es. Damit ermöglicht er es den Menschen, ihm zu helfen ohne ihn zu verletzen. Zwar ist auch der Weg in den Transportkorb für ihn eine unbekannte Erfahrung, aber da seine Emotion, die Angst nicht über sein Handeln bestimmt, merkt der kleine Falke sehr schnell, dass ihm nichts Schlimmes passiert und gibt den Menschen so die Chance ihm zu helfen.“ … heißt das jetzt Emotionen sind schlecht? … „Nein. Als Mahnung in einer unbekannten Situation vorsichtig zu sein, ist sie sogar wichtig. Sie schärft unsere Wahrnehmung. Damit erhöht sich allerdings auch das Risiko, wenn wir diese nur auf unsere Emotionen richten, dass aus anfänglicher Angst, ganz schnell Panik wird. Bildet sie die Grundlage für unser Handeln, führt das oftmals zu Fehlentscheidungen und das kann fatale Folgen für uns haben.“ … ach so. Damit das nicht passiert, gibt es die Resilienz. Die nutzt dann quasi unsere, durch die Angst gesteigerte Wahrnehmung, um uns in Erinnerung zu bringen, was wir alles Wissen und dieses zur Grundlage unserer Entscheidungen zu machen. Dies führt zu besseren Entscheidungen und hilft uns optimale Lösungen in Krisensituationen zu finden…

„Genauso ist es, Herr Cater.“ … aber was mache ich, wenn ich kein so ein Naturtalent in Sachen Resilienz bin, wie der kleine Falke?… „Dann kannst du durch fleißiges Üben auch zu einem Meister in Resilienz werden.“ … und wie übt man das?… „Das erfährst du das nächste Mal. Jetzt lass uns Brotzeit machen.“ … jauuu…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

Wenn Falkenkinder flügge werden…

… dann kann es, zumindest hier in Karscht, schon mal kurios zugehen. Warum? Na, ich kann Euch sagen. Da geht man nichts Böses ahnend, an Fronleichnam am Kirchplatz 15 vorbei und was passiert? Hinter dem geschlossenen Gitter des Kellerfensters, des ehemaligen Kirchenschmied – Hauses, also in dem Haus in dem Ur-Opa zu seinen Lebzeiten gewohnt hat, schaut einem ein kleiner, ein bisschen trotzig dreinblickender, Falke entgegen. Ganz als ob er sagen wollte: „Ich sitze hier im Gewölbekeller fest und sehe mein Zuhause, gegenüber an der Kirche, nur aus der Ferne. Das Leben hat mich hierhergebracht, dann wird es mich auch wieder zurückbringen.“

Schon klingelt bei Frauchen das Telefon: „Claus hier. Kannst du dich bitte um den kleinen Falken kümmern?“ Frauchen hat ja schon einige hungrige Schnäbel gefüttert. Aber ein Falke? In Frauchens Kopf entstand als erstes ein großes „Ach du lieber Himmel“ Als zweites entfuhr ihr ein noch größeres „HILFE!“, was alle Wolkenbewohner der Villa Geisterbund aufhorchen ließ.

Während Ur-Oma und Großtantchen eher überlegten, wie lang der kleine Kerl wohl schon ohne was Gescheites zu Essen dort saß und wie sehr er wohl seine Familie vermisst, interessierte unsere Jungs, also Opa, Ur-Opa und Ur-Ur-Opa eher, wie er es geschafft hat, bei geschlossenem Fenster, überhaupt erst in den Gewölbekeller zu kommen. Der kleine Falke stellte alle ehemaligen Hausbewohner vor ein Rätsel. Die Lösung war dann so banal wie abenteuerlich. Sein erster Flugversuch, endete wohl mit einem Absturz im Winkel, der ans Pfarrhaus grenzt. Dank vorausgegangener Handwerkerarbeiten, gab es ein kleines Loch in der Kellerwand. Pfiffig wie Kinder nun so sind, hat er scheinbar genau dieses gefunden und … rutsch … Ankunft im Gewölbekeller.

Unterdessen hat Frauchen mit Günther Maier vom Vogelschutzverein Karlstadt telefoniert und die Nummer von Alfred Dill (Bund Naturschutz) bekommen. Der hat mit eigener Hände Arbeit, vor einiger Zeit einen super Nistkasten für die Falkenfamilie auf der Stadtpfarrkirche St. Andreas gebaut und installiert. Tja und von dort oben stammte der kleine Falke wohl. Sein vorsichtiger Einwand, dass eventuell ein Falkner sich dem kleinen Abenteurer annehmen sollte, lies Ur-Oma nicht gelten. Ein Kind gehört zu seinen Eltern! Basta! So hörte man dann auch Frauchen sagen: „Ach was, den fangen wir ein und bugsieren ihn wieder ins Nest!“ Gesagt, getan.

Kaum eingefangen, von Alfred Dill (korrekt mit Mund-Nasen-Schutz) gab es noch ein kleines Fotoshooting. Im ersten Moment nicht ganz so begeistert, hat der kleine Falke auf das Stichwort „Presse – Foto“ dann doch ein sehr professionelles Gesicht hinbekommen.

Danach ging es in die Transportkiste. Das hat der Kleine mit Bravour erledigt.

Auf dem Kirchplatz wartete dann auch schon der Georg Büttner, mit dem Kirchenschlüssel. Mit Maske und Sicherheitsabstand, im Gänsemarsch, gings dann rauf auf den Turm, quer über das Kirchengewölbe, zurück ins heimische Nest. Das Willkommen zurück, war nach Falkenart, herzlich und laut. Mama, Papa und die zwei Geschwister hatten ihren Abendteurer wohlbehalten wieder.

Frauchens „Gott sei Dank“, passte in luftiger Höhe auf dem Glockenturm dann auch als Abschluss Wort in das beeindruckende Ambiente.

Naja, und weil es auf meinem Blog ums Lernen für ein gutes Leben geht, macht natürlich auch die Geschichte des kleinen Falken keine Ausnahme. Was man hier lernen kann, auch wenn man nicht gerade ein Falke ist?

Zum einen, dass selbst wenn es nicht immer so optimal läuft im Leben, man seinen Blick immer auf sein Ziel richten sollte – das Leben findet eine Lösung. Zum anderen, solltet Ihr immer daran denken, dass gute Taten mit ungewöhnlichen Eindrücken belohnt werden. Viel Lehrreiches gab es, durch die Erzählungen von Georg Büttner (Museum Karlstadt), über die Geschichte der Stadt Karlstadt und die Stadtpfarrkirche St. Andreas, noch dazu.

Im aktiven Leben, indem jedes Leben zählt, auch das eines kleinen Falken, entsteht aus unterschiedlichen Menschen, durch ein gemeinsames Ziel, selbst an einem Feiertag, eine glückliche Zeit mit ganz neuen Perspektiven. Ja so ein Blick vom Kirchturm ist schon überwältigend.

Deshalb an dieser Stelle nochmal vielen Dank für ihren Einsatz, an Günther Maier, Alfred Dill und Georg Büttner.

Dank gebührt auch dem kleinen Falken, der uns gezeigt hat, wie gut und schnell, das Miteinander in unserem Karscht funktioniert und das wir zu den Orten gehören, in dem jedes Leben zählt.

Hier noch ein Hinweis: Wer sich keinesfalls außergewöhnliche Erlebnisse im Leben, entgehen lassen will, sollte mal in der Stadt, in der er wohnt nach den Möglichkeiten einer Mitgliedschaft, im örtlichen Vogelschutzverein Ausschau halten. In Karscht findet Ihr ihn hier: https://main-spessart.msp.info/Vogelschutzverein_Karlstadt_eV/3177/seite4/Karlstadt.html

 

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater