Archiv für den Monat: April 2020

Das Maß der eigenen Handlung bestimmt über die Freiheit

Na super. Da will man Opa helfen seinen Bauchumfang zu reduzieren und schon zappelt man in Omas festen Griff … grrrr … und alles wegen eines Stückchens stibitzten Kuchens … Vögel darf ich nicht fangen und selbst der Kuchen wird mir nicht gegönnt … mööhhh … wie? Ich soll auf meiner Wolke bleiben und über meine Sünden nachdenken? Das grenzt ja schon an Freiheitsberaubung. Leute ich sag`s Euch. Noch nicht mal auf seiner Wolke hat man seine Freiheit – irdischer Hausarrest lässt grüßen … pfhhh … „Jetzt übertreibst du aber, Herr Cater.“ … nein Ur-Opa, so muss ich mich nicht behandeln lassen, auch nicht von Oma! Kannst du mir nicht helfen? … „Bei deinem Wolkenarrest eher nicht, aber beim Nachdenken schon.“ … toll, langsam verstehe ich, warum die Menschen von der Corona Krise so genervt sind. Die leiden am klassischen Hausarrest-Syndrom. Kontaktsperre mit Ausgangsverbot, trotz gleichzeitiger Pflicht weiter zu arbeiten und zu lernen. Bringen wir es hinter uns Ur-Opa. Was gibt es an meinem Corona-Oma-Hausarrest zu lernen? …

„Nennen wir deine heutige Lektion mal: Wer in besten Absichten zu schnell zu viel will, riskiert am Ende sein gutes Leben.“ … und wo kommt da Oma vor? Die hat mir doch den Hausarrest eingebrockt – der Kuchen hat mich nicht dazu verdonnert… „Das waren weder Oma noch der Kuchen. Es war deine Gier!“ … jetzt bin ich wieder schuld … mööhhh … „Nein, du hast nur noch nicht verstanden, wie deine Handlungen dein Leben beeinflussen. Das kannst du aber lernen.“ … prima, ich bin ganz Ohr …

„Deine Idee, deinem Opa zu helfen, indem du ihm beim Kuchen essen hilfst, war nicht falsch. Von seinem Teller gönnt er dir gerne was. Doch dein Handeln, indem du das „Stückchen“ Kuchen gleich von Omas ganzem Kuchen nimmst, hat dich über das gute Ziel hinausschießen lassen. Ganz nach dem Motto: beim ganzen Kuchen ist das kleine Stückchen ein bisschen größer als das auf Opas Teller.“ … verstehe. Geduldig abwarten, bis ich mit dem kleinen Stück von Opas Teller zufrieden sein kann, ist am Schluss mehr, als ohne Kuchen auf meiner Wolke fest zu sitzen. Aber was ist denn jetzt an dem Corona-Krisen Hausarrest schuld? Wenn mir Oma die Suppe nicht eingebrockt hat, scheinen es Frau Merkel und ihre Länderchefs dann ja auch nicht zu sein!? …

„So ist es. Wie bei dir liegt das an den Menschen und ihrem Handeln, mit dem sie, wenn auch in besten Absichten, nur allzu oft übers Ziel hinausschießen. Wie du beklagen sie, konfrontiert mit den Folgen, den Verlust ihrer (Entscheidungs-) Freiheit, statt über die Ursachen, die zur Einschränkung geführt haben, nachzudenken.“ … du meinst also damit, dass wenn ich bei meiner Opa Hilfsaktion verstanden hätte, dass ich den anderen Familienmitgliedern geschadet habe, als ich das Stück vom großen Kuchen haben wollte, hätte ich eher auf Opas Stück gewartet? … „Ja, denn seit du dein Unwesen im großen Kuchen getrieben hast, hat keiner mehr was vom Kuchen.“ … soll heißen, mein Recht auf Freiheit ist nur dann etwas positives, solange es der Gemeinschaft in der ich lebe, nicht schadet. Der Wolkenarrest, auch wenn er meine Freiheit einschränkt, trägt dann dazu bei, dass Oma Zeit hat, in Ruhe, einen neuen Kuchen für alle zu backen. Hat Opa sein Stück auf seinem Teller, kann ich ihm dann auch helfen, ohne den anderen zu schaden. Aber ist meine Kuchen Krise nicht ein bisschen banal, entgegen der Corona Krise? … „Auf den ersten Blick vielleicht schon. Aber unterm Strich geht es in beiden Krisen darum, zu verstehen, was Freiheit eigentlich ist.“ … jetzt bin ich gespannt …

„Freiheit ist für uns die Verbindung von Bewegungs- und Handlungsfreiheit. In guten Zeiten bedeutet das, dass wir überall hin gehen und reisen können. Wir können beruflich und privat tun, was uns gefällt und dadurch viel im Leben erreichen, unsere Wünsche erfüllen und ein für uns angenehmes Leben führen. In Zeiten einer Krise aber, kann die Freiheit ganz schnell zum Bumerang werden. Denn das Bestehen auf die Freiheit des Einzelnen wird dann für das Wohl der Gemeinschaft zur Gefahr. Ohne die Gemeinschaft jedoch ist die Freiheit des Einzelnen nutzlos.“ … wenn ich dir so zuhöre, erinnert mich das Ganze an das Dilemma der Menschen in der Geschichte des „Turmbau zu Babel“. Die Freiheit des Einzelnen klingt wie der Turmbau. Ohne ihre Freiheit, wollten die Menschen aber keine Stadt mehr bauen, denn der Turmbau ging ihnen über alles – so wie uns heute, unsere Freiheit. Damals wie heute, haben wir nicht verstanden, dass der Wert der Freiheit darin liegt, in Krisenzeiten auch einmal eigene Wünsche hintenanzustellen, zum Wohl der Gemeinschaft – was wohl der Stadtbau in der Geschichte symbolisiert.

Jetzt hab` ich auch endlich den Spruch von Ur-Oma neulich, mit dem Wald und den Bäumen, richtig kapiert. Der Wald ist die Gemeinschaft und die Bäume sind die Einzelnen. Wenn ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe, bedeutet das, dass ich etwas sehr Wichtiges in meinem Handeln übersehen habe. Schütze ich, in einer Krise, mit freiwilliger Beschränkung meinerseits, die Gemeinschaft (Wald), schütze ich mich selbst (Baum). Je früher ich das mit meinem Handeln tue, desto schneller kann ich meine Freiheit wieder für meine Wünsche und Ziele nutzen. Fazit: Bei sich ankündigenden Pandemien nicht zuerst an die eigene Urlaubsreise denken, sondern auch mal vorsorglich zu Hause oder zumindest im eigenen Land bleiben, Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregeln peinlichst genau befolgen und beim Einkaufen Mundschutz tragen, trägt zum Erhalt der Freiheit aller bei. Freiwillig das Richtige tun, auch wenn man sich dafür einschränken muss, erspart eine Menge Verbote. Ich hab` meine Lektion gelernt. In Zukunft lass ich schön brav die Pfoten vom großen Kuchen und genieße meine Freiheit auf Opas Teller…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

Die Auswirkungen unseres Handelns entscheiden über die Stabilität unserer Lebensgrundlage

Auf Ur-Opa ist Verlass. Der kennt sich aus mit Turm- und Städtebau. Wie erwartet hat er mir das letzte Mal ein schönes Stück Fleischwurst von seiner Brotzeit abgezwackt und hinter Ur-Omas Rücken zugesteckt … schmatz … Wie? Was das jetzt wieder mit dem Unterschied von Turm- und Städtebau zu tun hat? Ganz einfach. Ur-Opa weiß aus Erfahrung, dass wenn er sich die ganze Fleischwurst, genüsslich einverleibt, er an seinem Turm bauen würde. Das wiederum würde ihm bei der nächsten Krise, also meinem Auftauchen, garantiert die Sicherung seines Nickerchens kosten … miauuuuuu … miaaauuuuu… Da kann ich hartnäckig sein und das weiß Ur-Opa. Allerdings kann so ein häusliches Nickerchen auch ganz schnell mal zum Turm werden. Besonders dann, wenn Ur-Ur-Oma findet, dass es Zeit für neue Prophezeiungen ist, aus denen wir wieder was lernen können:

„Der Mai begünstigt unser Handeln und Verstehen. Deshalb sollte man sich jetzt Gedanken darüber machen, in welchem Verhältnis unsere Ziele, die wir glauben für ein glückliches Leben zu brauchen, zum Erhalt unserer Lebensgrundlage stehen. Will man die jetzige Situation ins positive wenden, sollte man aus den Verlusten, die uns die Corona Krise beschert hat lernen, um in Zukunft, ähnliche Fehler, unseres bisherigen Handelns, zu vermeiden.

Auch wenn momentane Beschränkungen unzufrieden machen, sollte man sie nicht zu schnell aufheben. Dies würde zu neuen Problemen und weiteren, schärferen Maßnahmen führen. Auch würde sich die Krise dadurch wesentlich in die Länge ziehen.

Unternehmer sollten die Zeit nutzen, ihre Betriebe zu analysieren und deren Struktur und Abläufe, den Erkenntnissen aus der Krise anzupassen. Für uns alle gilt es zu verstehen, dass nicht der Virus die Verluste, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben, bringt, sondern die Art unseres Umgangs mit unserer Lebensgrundlage, in der Vergangenheit.

Wer jetzt lernt, statt zu jammern, sein Handeln der Krise entsprechend anzupassen und diese Veränderungen auch für die Zukunft beizubehalten, wird gute Lösungen finden, seine Existenz zu sichern.

Das nächste halbe Jahr gilt es, aus den Erfahrungen der Krise zu erkennen, was wir für eine stabile Lebensgrundlage, auch nach der Krise, an Veränderungen beibehalten sollten, die uns jetzt in der Krise Lösungen bringen. Auch sollten wir uns, bei allem was wir zukünftig erreichen wollen, immer wieder fragen: Wie würden sich unsere Entscheidungen, die wir heute treffen, auswirken, gäbe es morgen eine Krise?“

… na super … wieder nix mit wünsch dir was auf die Schnelle. Anscheinend ist Ur-Ur-Oma der Überzeugung, dass sich Hartnäckigkeit nicht nur bei Fleischwurst, sondern auch beim Lernen auszahlt. Na gut, dann also jetzt das Turm-Nickerchen für das Stadtbau-Lernen opfern. „Eine kluge Entscheidung, Herr Cater!“ … hätt` ich mir ja denken können. Das Wort „Lernen“ zieht Großonkelchen Oberlehrer wie immer magisch an… danke. Den Unterschied zwischen Turm und Stadt habe ich ja soweit verstanden, aber wie bekomme ich das Ganze in ein Gleichgewicht. Vor lauter Grundlagensicherung ganz auf einen Fortschritt verzichten, kann es doch auch nicht sein, oder? … „Das musst du auch nicht. Die Kunst liegt darin, dir klar darüber zu werden, welche deiner Ziele und Wünsche, einzig deinem eigenen Weiterkommen dienen und wie sich deine dafür nötigen Handlungen auf die Gemeinschaft mit anderen auswirken.“ … ??? … „Erinnere dich an deine Jagdleidenschaft von früher und das Zusammenleben mit deinem Frauchen. Na? Klingelt da etwas?“ … mmmhh … Hab` ich Mäuse gefangen, war Frauchen immer stolz auf mich. Brachte ich allerdings einen toten Vogel mit nach Hause hat sie mich ausgeschimpft und mir Hausarrest verordnet – Krisenstimmung ala Corona… „Wie ich dich kenne, hast du die Welt damals nicht verstanden.“ … ja, wie auch? Jagdbeute ist Jagdbeute, oder etwa nicht? … „Wenn es um deine Belange geht schon. Ob Maus oder Vogel, in beiden Jagd-Trophäen zeigt sich deine Geschicklichkeit und Erfahrung als Jäger.“ … und wo liegt dann bitte Frauchens Problem? …

„Dein Problem, mein Lieber, liegt darin, dass du in deinem Handeln nicht beachtest, dass dein Jagen von Mäusen und dein Jagen von Vögeln, unterschiedliche Auswirkungen, auf die Menschen in deinem Umfeld, haben.“ … ??? … „Wenn du Mäuse jagst, finden das die Menschen gut. Mäuse gelten u.a. auch als Schädlinge, da sie Krankheiten übertragen können und auch gerne die Vorratskammern plündern. Jagst du Vögel, finden die Menschen das nicht gut. Vögel gelten in der Regel als Nützlinge, da sie u.a. viele Schädlinge fressen, die den Menschen auch gesundheitliche Probleme machen.“ … das heißt also, dass ich durchaus meine Jagdtechnik in puncto Mäusefang verbessern kann, da das meinem Fortschritt und meinem Umfeld dient. Vom Fortschritt in der Vogeljagd sollte ich jedoch Abstand nehmen, da es meinem Umfeld schadet… „Genau so ist es.“ … wenn ich es mir so recht überlege, werde ich meine Jagdtechnik jetzt am besten dazu nutzen, mir von Opa ein Stückchen Kuchen zu erbeuten. Kann garantiert nicht falsch sein, denn Oma behauptet ständig, dass sein Bauch viel zu groß wird. Da helfe ich doch gerne … schmatz … schleck …

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

Krisen machen sichtbar wie unsere Ziele unsere Lebensgrundlage beeinflussen

Nachdem Ur-Ur-Oma den April als guten Monat bezeichnet hat, eine Rückschau auf das zu halten, was wir bis jetzt gelernt haben, hab` ich im Archiv gekramt und noch mal nachgelesen. Solltet Ihr auch tun – besonders die unter Euch, die neu bei uns lernen. Im Zusammenhang merkt man erst, wieviel wir bis jetzt schon für den Weg in ein gutes Leben gelernt haben. Zugegeben, ich hab` nicht immer gleich verstanden, wie sich das, was wir da gelernt haben immer gleich auf unsere momentane Lage bezieht. Seit dem letzten Mal, dem Turmbau zu Babel, ist mir aber etwas klar geworden. Zu wissen, warum es so wichtig ist, dass wir das  Gleichgewicht, auch der großen Zusammenhänge erhalten, mittels dem Henne-Ei Problem Werte bestimmen, durch die Gretchenfrage uns unser Handeln bewusst machen und durch die Wegbeschreibung vom Ei zum Hühnerbaron erkennen wohin unser gewählte Weg führt, bildet die stabile Basis für ein gutes Leben. All das sind die Dinge, die, um beim Beispiel der Turmbaugeschichte zu bleiben, die Stadt bauen, die unsere Lebensgrundlage sichert. Aber wie das beim Lernen nun mal so ist, entstehen durch das Begreifen einiger Zusammenhänge auch schon wieder neue Fragen. Daher kommt wohl der Spruch: Im Leben lernt man nie aus – egal wie alt man wird…

„Na, aus dir wird ja noch ein richtiger Streber, Herr Cater.“ … erzähl das nur nicht weiter, Ur-Oma. Am Ende bekommen Presse und Medien noch Wind davon und schon ist es vorbei mit der Ruhe in unserer Villa Geisterbund… „Keine Angst, mein Lieber, die sind noch eine Weile mit den Irrungen und Wirrungen des Turmbaus beschäftigt und halten andere auf Trab.“ … weil du das gerade sagst. Da fällt mir meine Frage wieder ein. Hast du eine Erklärung dafür, warum die Menschen, in der Bibelbuchgeschichte, aufhörten eine Stadt zu bauen, nur weil sie keinen Turm bauen konnten, Gott ihre Sprache verwirrte und sie in alle Winde verstreut wurden?…

„Um dieses Symbol in unserer heutigen Zeit verstehen zu können, trifft es der alte Spruch „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“, wohl am besten. Da die Menschen so fokussiert darauf waren, wie sie mit ihrem Wissen einen Turm bauen können, haben sie nicht erkannt, dass sie mit dem gleichen Wissen auch eine Stadt bauen können. Ohne einen Turm hatte ihr Wissen keinen Wert für sie.“ … und was bedeutet das für die heutige Krisensituation, in der wir uns befinden? …

„Das erkennst du ganz leicht, indem du die Presse- und Medienberichte verfolgst. Alle überschlagen sich damit, aus den Dingen, die wir jetzt gerade nicht haben oder vielleicht in Zukunft nicht mehr haben werden, einen Sonderbericht oder eine Sondersendung zu gestalten. Z.B. zum Thema zuhause bleiben, Grenzen schließen und Mundschutz tragen, werden Experten befragt, die klären sollen, ob sich das noch mit unseren Grundrechten vereinbaren lässt. Experten zum Thema Wirtschaft diskutieren darüber, ob die Regierung nicht einen großen Fehler macht, wenn sie, um Menschenleben zu schützen, riskiert die Unternehmen in den Ruin zu treiben. Andererseits trifft die Regierung innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen, auch finanzielle, für die sie in guten Zeiten Jahre gebraucht hätte, wenn überhaupt.“ … aber das ist doch das, was uns in dieser Zeit auch beschäftigt – oder nicht? … „Sicher, aber das Fatale daran ist, dass wir uns durch diese Art von Diskussionen und den daraus resultierenden Handlungen, in der Hauptsache mit dem Weiterbau an unserem „Turm“ beschäftigen.“ … und was müssten wir tun um an der Stadt zu bauen? …

„Aus der Krise für den Erhalt unserer Lebensgrundlage zu lernen.“ … das heißt jetzt genau was? … „In erster Linie sollten wir eine Krise als das verstehen lernen, was sie ist. Eine gute Gelegenheit, unsere Ziele aus guten Zeiten, auf ihre Auswirkungen auf unsere Lebensgrundlage zu überprüfen. In guten Zeiten scheint vieles erstrebenswert, was in schlechten Zeiten sehr schnell die Existenz gefährden kann. Eine Krise bringt stets die Unternehmen als erstes ins Straucheln, die auf Aspekte außerhalb der Existenzsicherung des Lebens aufgebaut sind, wie z.B. das Hotel-, Freizeit-, Künstler- oder Reisegewerbe. Es spricht nichts dagegen, in guten Zeiten sein Geld in diesen Branchen zu verdienen. Doch im Vergleich zu Gewerben, wie z.B. Bäcker, Metzger oder auch in Handel und Produktion von Lebensmitteln, die zur Existenzsicherung des Lebens zählen und deshalb immer gebraucht werden, gilt: Unternehmen sollten erst dann wachsen, wenn sie auch ohne Einkünfte mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr überleben können. Im besten Fall ist die Krise innerhalb dieser Zeit vorüber. Im schlechtesten Fall, gibt es dem Unternehmer genügend Zeit, sich andere Lösungen für sich und seine Mitarbeiter zu suchen. Doch nicht nur Gewerbetreibende sollten aus der Krise lernen. Die Krise zeigt auch dem Einzelnen, dass richtiges Haushalten in guten Zeiten hilft, leichter durch Krisen zu kommen. Hier gilt ebenso: Erst wer seinen Lebensunterhalt, auch ohne Gehalt ein halbes bis dreiviertel Jahr, bestreiten kann, kommt leichter durch Krisen. Besonders dann, wenn er in der Krise in dem was, bzw. wo er arbeitet flexibel bleibt.“

… klinkt logisch was Ur-Oma da sagt, auch wenn das „Sparen für schlechte Zeiten“ einen etwas alten und verstaubten Nachgeschmack hat. Sportlich gesehen, ist nach der Krise vor der Krise. Also nutzen wir die Zeit dazwischen, weiter für ein gutes Leben zu lernen. Apropos sparen. Ur-Opa kommt ja noch aus der krisenerprobten „guten, alten“ Unternehmerzeit. Ich wette, der hat mir ein Stück Fleischwurst aufgehoben … schnüff … schleck…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater