Archiv für den Monat: Mai 2019

Glücklich sein kann man lernen

Schon klar. So manch einer von Euch wird jetzt seine Gesichtsmuskeln zu einem Grinsen verziehen. Glücksunterricht mit dem Dalai Lama – der Herr Cater nun wieder. Aber lasst Euch gesagt sein, wer grinst hat schon mal ein Zipfelchen vom Glück erwischt! Zumindest predigt das Ur-Oma immer. Sie war es auch, die mir den Zeitungsausschnitt über den Lehrplan in der indischen Hauptstadtregion in Delhi vor die Nase geschoben hat. Glücksunterricht gibt es demzufolge täglich, an allen öffentlichen Schulen der Stadt für Kinder von der Vorschule bis zur achten Klasse. Indem sie meditieren, spielen und diskutieren, sollen sie Glück erforschen, ausdrücken, sowie lernen, sich „angenehm“ zu verhalten. Letzteres ist wohl Ur-Omas eigentlicher Beweggrund mir das Ganze zu zeigen…pfhhh…

Andererseits, wenn, wie der Dalai Lama sagt, Indien in der Lage ist altes und modernes Wissen miteinander zu verbinden, um eine bessere Welt mit glücklichen, wissenden und gutherzigen Menschen zu schaffen, dann bestätigt er doch nur, dass die Welt mich braucht. Ob jetzt Glücksunterricht für Kinder mit dem Dalai Lama oder Geschichten für die Großen mit Eurem h.c. Lebensberater Herr Cater und seiner Villa Geisterbund Mannschaft – das Ziel ist das gleiche. Eine glückliche Welt für uns alle!

…Super, kaum redet man über Schule, steht Groß-Onkelchen, unser Villa Geisterbund Oberlehrer, auch schon wieder auf der Matte… „Na, na Herr Cater! Wie ich dich kenne, willst du doch bestimmt wissen, wie man glücklich wird?!“ …Doch, schon…

Glück erkennen wir meist erst dann, wenn wir es verloren haben

Fast hat es den Anschein, als wäre die eigentliche Aufgabe von Gevatter Tod uns zeigen, dass unser Unglücklichsein im Leben ein einziges Trugbild war. Wie das zu verstehen ist?

Gerade in unserer heutigen Zeit, erscheint uns das Leben wie ein Kampf. Bedroht von Arbeitsplatzverlust, das sich nicht mehr beschützt fühlen und Eifersucht der Menschen untereinander, lässt den Pegel unserer Unzufriedenheit steigen.

Schauen wir in die Welt, erkennen wir, dass das Gute mit Füßen getreten wird und die wachsende Konkurrenz zu Katastrophen und Kriegen führt.

Obwohl wir aus der Vergangenheit wissen, dass eine falsche Einstellung alle Ziele zunichtemachen kann und langfristig zu Leid und Krankheit führt, hoffen wir auf einen guten Ausgang der Dinge – der Kampf ums Glück ist eröffnet.

Werte bestimmen unser Handeln

Wer kämpft will erfolgreich sein. Dumm nur, dass Erfolg Bestätigung braucht. Während Glücklich sein einfach ein Gefühl ist, dass man nur selbst empfinden kann, wird Erfolg in unterschiedlichen Maßeinheiten gemessen. Die Anzahl der Ehrungen, in Form von Urkunden, Pokalen oder Medaillen, dienen der Erfolgsbestimmung der Person. Gehalt, Umsatz oder Gewinn hingegen, sind die Maßeinheiten des Handelns.

Kein Wunder, dass bei all des äußeren Erfolges bei so manchem eine innere Unzufriedenheit bleibt, die sich auch mit schneller, weiter und reicher nicht beseitigen lässt.

Was ist Glück?

Glück ist wie ein zartes Pflänzchen. Damit es wachsen und gedeihen kann, braucht es drei Grundvoraussetzungen:

  1. Der Boden

Der Boden für unser Glück sind wir selbst. Dabei ist dem Glück egal, wie dieser Boden beschaffen ist, denn Glück ist individuell und passt sich allen Gegebenheiten an. Hauptsache wir sind mit unseren Emotionen verbunden, sind ihnen bewusst. Denn die Emotionen sind die Nährstoffe, die das Glück zum Wachsen und Gedeihen braucht.

  1. Das Umfeld

Je vielfältiger das Umfeld ist, mit dem wir uns umgeben, desto größer werden die Möglichkeiten für alle Lebenssituationen passende Lösungen für uns zu finden. Jede Verbindung, die wir eingehen, birgt eine Vielzahl an wichtigen Informationen, aus denen wir lernen können. Wer Wissen hat, hat Sicherheit. Wer Sicherheit hat, fühlt sich geborgen und kann auch andere behüten. Ganz nach dem Motto: „Wer viel über sich selbst gelernt hat, kann auch andere besser verstehen.“ Der beste Weg dem Pflänzchen Glück das Unkraut Egoismus fern zu halten.

  1. Die Pflege

Nein, ohne Pflege geht es nicht. Glück will, dass man sich aktiv mit ihm beschäftigt. Es möchte, dass wir über unsere Emotionen mit anderen reden, von und mit anderen lernen und unseren Wünschen die Möglichkeit geben, zusammen mit den Wünschen anderer zu wachsen. Während die Geduld, die es dafür braucht, der benötigte Dünger für das Glücks-Pflänzchen ist, spendet unsere Sprache das benötigte Wasser.

Geduld eröffnet dem Glück Chancen, unsere Sprache und das mit ihr eng verbundene Verhalten, bestimmt über seine Stabilität.

…Wenn man Groß-Onkelchen so zuhört, würde sich der Dalai Lama sicher freuen ihn und meine Wenigkeit, mal kennen zu lernen – zwecks Gedankenaustausch… Na wer weiß…so ein Glücks-Pflänzchen ist ja immer für eine Überraschung gut und hat sicher nichts gegen eine Deutsch-Indische Freundschaft einzuwenden… vielleicht liest einer von Euch die Geschichte, der jemanden kennt, der sie übersetzt, sie weitergibt an jemanden den er kennt, der jemanden kennt, der sie dem Dalai Lama auf den Schreibtisch legt…???…Kennt Ihr nicht? Ist nicht schlimm. Wenn ich Groß-Onkelchen richtig verstanden habe, ist jeder Schreibtisch den Ihr kennt und auf dem ich demnächst Dank Euch liegen könnte, näher an Indien als der in Frauchens Büro!

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

 

Oma und Opa

Bei uns in der Villa Geisterbund gibt es jede Menge Großeltern. Manche Omas und Opas haben ein „Ur“, manche haben sogar mehrere „Urs“. Interessanter Weise habe ich aber entdeckt, dass nicht alle von ihnen durch die Geburt der Kinder ihrer Kinder zu Großeltern wurden. So manch einer von ihnen hatte nämlich im Leben gar keine Kinder. Auch Frauchen hat sich nicht an die Regel „Man hat im Leben zwei Omas und zwei Opas“ gehalten. Im Gegenteil. Neulich haben wir erst wieder Tränen gelacht, als Ur-Oma die Geschichte von Frauchen als Fünfjährige und ihrer Begegnung mit der Nachbarin Frau Hocke erzählt hat. Auf Frauchens Frage, ob Frau Hocke nicht vielleicht ihre Oma sein wolle, hat diese ganz mitleidig gefragt: „Du armes Kind. Hast du denn keine Oma mehr?“ Frauchens strahlendem Gesicht folgte dann diese Antwort: „Doch – zehn, aber dich finde ich auch sehr nett.“

„Ja dein Frauchen hat schon als Kind gewusst, wie wichtig Omas und Opas fürs Leben sind und das man nie genug davon haben kann.“ …Aber Ur-Oma, warst du da nicht eifersüchtig? Schließlich bist du doch ihre „richtige“ Oma!? „Ach Herr Cater, warum sollte ich? Mir fehlte im Leben stets die Geduld fürs Stricken. Dank ihrer von den Nachbarn „ausgeliehenen“ Oma Hocke hat dein Frauchen es aber ganz gut gelernt. Ich seh` schon, als deine „geliehene“ Ur-Oma sollte ich dir das Geheimnis das hinter Großeltern steckt besser mal erklären.“

Wenn aus Kindern Eltern werden, entdeckt man als Oma oder Opa das Leben nochmal neu

Großeltern zu werden, besteht gefühlsmäßig in der Regel aus einer Mischung aus heiß ersehnt und doch viel zu früh. Aus einem jugendlichen „Ich habe Kinder“ wird ein im Zeitraffer alterndes „Oh Gott, wo ist die Zeit geblieben, jetzt habe ich schon Enkel.“

Hat man sich bis vor kurzem noch auf die Neuorientierung seiner eigenen Wertigkeiten im Leben konzentriert – die Kinder sind ja jetzt schon erwachsen, schwingt der Focus nun um auf die Enkel und deren möglichst guten Start ins Leben. Unterstützen und Beschützen, animieren und zügeln. Man erkennt sich in den Enkeln wieder und weiß wie wichtig es ist von Klein an für die eigene Persönlichkeitsentwicklung alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Kind sein beinhaltet viele Unsicherheiten. Eingebunden in den Alltag bieten Großeltern Stabilität dort wo Eltern es zeitlich oder den Lebensumständen geschuldet nicht können. Sie sind Bindeglied und Vermittler zwischen den Generationen.

Großeltern sind die Lehrer des Lebens

Sie zeigen den Enkeln wie man Lösungen findet auch wenn man sie auf Anhieb nicht sieht. Enttäuschungen mildern sie, indem sie durch ihre Lebenserfahrung wichtige Tipps und Hinweise geben wie man die Hoffnung nicht verliert. Sie helfen das zu erreichen was man sich vornimmt, indem sie den Enkeln lernen wie man nach dem Hinfallen wieder aufsteht.

Auch sind sie das stützende Band, das selbst nach Streit und Missverständnissen auch innerhalb der Familie wieder Einigkeit schafft. Sie sind die tröstende und helfende Hand in Zeiten von Krankheit, Not und Sorgen. Immer da und der beste Freund.

Dennoch lassen sie den Enkeln die Freiheit eigene Erfahrungen zu machen und durch Misserfolge und emotionale Verluste ihren eigenen Weg zu finden. Auch wenn sie sich einmal notgedrungen aus unserem Leben zurückziehen oder von den Enkeln verbannt werden, wenden sie ihren schützenden, liebevollen Blick nie wirklich ab um im Notfall, ohne großes Tamtam wieder da zu sein, wenn sie gebraucht werden.

Großeltern helfen Lebensziele zu entwickeln

Egal wie gut man als Eltern auch ist, Kinder groß bekommen ist nicht leicht. Essen, Kleidung, Bildung oder Sport, die schier endlose To-do-Liste für Eltern ist lang und kostet Geld. Kein Wunder also, dass neben Arbeit und dem Geld verdienen meist nur wenig Zeit für die emotionale Beschäftigung mit den Kindern bleibt. Genau dafür gibt es die Großeltern. Sie zeigen, was neben fleißig sein, Arbeiten und Geld verdienen, das Leben sonst noch so bereithält.

Durch den Generationsbedingten Abstand ist ihr Blick klarer. So erkennen sie die individuelle Persönlichkeit eines Kindes eher. Dadurch sind sie oft leichter wie die Eltern in der Lage, Wünsche und Träumereien der Kinder in eine Richtung zu lenken, aus denen im Laufe der Entwicklung dann auch einmal Ziele werden können.

Für alles im Leben gibt es eine Oma oder einen Opa

Man muss nur wissen wie man sie findet. Leibliche Großeltern hat man im Besten Fall zwei. Familienbedingt, liegen die Interessen meist nicht weit von denen der Eltern entfernt. Wer kennt ihn nicht den Spruch: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ Doch gibt es auch Kinder, die lebensbedingt, z.B. durch den frühen Tod der Großeltern, das zu weit entfernt wohnen voneinander oder anderer Gründe keine Möglichkeiten haben mal schnell Oma oder Opa um Rat zu fragen. In solch einem Fall sollte man sich stets an den Spruch „Dem Apfelbaum ist es egal ob eine Birne darunter liegt“, halten.

Das ist das Geheimnis von Großeltern. Jeder, egal ob er eigene Enkel hat oder nicht, kann für ein Kind eine wertvolle Oma oder Opa sein. Großeltern sein bedeutet sein Wissen und seine Erfahrung über das, was man gut kann an die junge Generation, die noch am Anfang ihres Lebens steht, weiterzugeben, sie anzuleiten und zu unterstützen.

…Ach so …!… jetzt versteh` ich warum Frauchen so viele Omas und Opas hatte. Immer wenn sie im passenden Alter einen netten Menschen getroffen hat, der etwas konnte über das sie etwas erfahren oder lernen wollte, hat sie gefragt ob sie oder er ihre Oma oder Opa sein wollte… „So ist es, mein Lieber. Deshalb hatte sie neben ihrer „Strick-Oma“ Frau Hocke auch einen „Kriegsgeschichten-Opa“, eine „Wie koche ich aus Resten etwas Gutes-Oma“, einen „Wie mach ich aus einfachen Dingen die tollsten Spielsachen-Opa“, einen „Mal-0pa“, eine „Vorlese-Oma“ und natürlich uns, ihre leiblichen Großeltern. Da fällt mir ein, eine „Rumänien-Oma“ hatte sie auch. „Die macht das beste Kraut im Fass der Welt“, hat dein Frauchen immer gesagt. Davon schwärmt sie noch heute.“

…schleck… jetzt hab` ich Hunger… mal sehen wo die „Beste Steaks der Welt-Oma“ wieder steckt…

Das Buch vom Bild zum Bestellen, findet Ihr hier: jowi-verlag.de

Warum Ihr dieses Buch mit Kindern lesen solltet? Weil es eine wahre Geschichte ist, man viel daraus lernen kann und nicht zuletzt weil der Junge aus dem Buch mittlerweile auch schon stolzer Opa geworden ist… ach wie die Zeit vergeht…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater

Symbole – warum sie für unser Leben wichtig sind

Heute war für Frauchen mal wieder ein Tag voller Erinnerungen oder anders ausgedrückt – Abstauben unter erschwerten Bedingungen. Wie das zusammenpasst? Ganz einfach. Normaler weise gehört Frauchen zu der Kategorie „Schnellabstauber“, doch an den sogenannten Gefühlsdusseltagen, wird ihr diese Arbeit zum zeitlichen Verhängnis. Irgendwie scheint sie dann jeder noch so kleine Gegenstand an irgendjemand oder irgendetwas zu erinnern. Statt Opas Bild einfach nur vom wöchentlichen Staub zu befreien, hört man sie tief seufzen und ihm erzählen, dass sie ihn gerade heute wieder sehr vermisst. Mit den Worten: „Ach wie schön war es damals als wir noch alle zusammen waren…“, schwenkt der Staublappen dann weiter zum großen Familienfoto von Ur-Omas acht Geschwistern nebst Eltern – das kann dauern! Aber auch an der Vase von Groß-Tantchen, Omas Brosche oder einer meiner aus dem Nichts auftauchenden Spielmäuse, scheint sie eine Art Safety-Car Runde des Abstaubens einzulegen. Ganz nach dem Motto: „Rettet die Erinnerungen!“

„Na, was macht dein Frauchen gerade?“ …Hallo Ur-Oma…, die hat heute wieder Gefühlsdusseltag…gäähn… „Lass sie doch. Du hast zu deinen Lebzeiten doch auch mit dem Pulli deines Frauchens in deinem Körbchen gelegen, wenn sie mal wieder etwas länger weg war und sie dir gefehlt hat.“ …Schon, aber warum macht man sowas eigentlich?… „Das liegt an unserem Schutzbedürfnis.“ …???…

Symbole geben uns das Gefühl beschützt zu sein

Unser Leben ist ständigen Veränderungen unterlegen. Zum einen macht uns die Ungewissheit wohin diese Veränderungen führen Angst, zum anderen machen uns die Situationen in die sie führen auch oft unzufrieden.

Ebenso gibt es Situationen, in denen wir das Gefühl haben, nichts tun oder anstehende Verluste nicht verhindern zu können. Manchmal fühlen wir uns auch einfach nicht geliebt oder wertgeschätzt.

Symbole helfen uns in solchen Situationen ein Gefühl zu entwickeln, dass wir nicht ganz allein sind und auch in für uns schwierigen Situationen Hilfe bekommen. Sie geben uns immer wieder das Gefühl, dass am Ende alles gut wird und unterstützen uns dabei unsere Ängste zu überwinden.

Symbole finden ihre Verwendung in allen Lebensbereichen

Symbole der unterschiedlichsten Art, sollen uns im Besten Falle vor z.B.  Unfällen, Liebeskummer oder Krankheit schützen. Sie sollen helfen unsere Ängste zu überwinden und unser Leben langfristig gut zu meistern.

Auch dienen sie uns dazu, unüberwindbar scheinende Grenzen zu überwinden, unerreichbar scheinende Ziele zu erreichen und unendlich lang erscheinende Zeiten zu überstehen.

Symbole erhalten die Hoffnung

Egal ob ein uns nahestehender Mensch schwer erkrankt und nicht mehr wie gewohnt am Leben teilhaben kann, oder ein Familienmitglied bzw. guter Freund stirbt – schwere Verluste machen uns sprachlos, da sie uns die Hoffnung auf ein gutes Ende nehmen.

Auch Streit innerhalb der Familie, Partnerschaft oder Freundschaft, hinterlassen allzu oft ein Gefühl der Leere, Angst und Verzweiflung in uns.

In all diesen Lebenssituationen helfen uns Symbole eine ganz eigene Form der Kommunikation zu finden. Sie trägt die Hoffnung für uns in sich, dass Abschiede nicht gänzlich mit Stille und Einsamkeit verbunden sind und auch in den verfahrensten zwischenmenschlichen Beziehungen, irgendwann wieder Kommunikation möglich sein wird, sofern man das möchte.

Symbole helfen uns zu lernen, wie man sich Hoffnung schafft und erhält.

Symbole dienen der Kommunikation und unserem Lernen

Ein Strauß roter Rosen oder ein Töpfchen Glücksklee sagen oft mehr als tausend Worte. Symbole, deren Bedeutung allgemeingültig ist, verwenden wir wie eine Art Bildsprache: „Ich liebe Dich!“ oder „Viel Glück!“ Ein Vergissmeinnicht ersetzt oft das unangenehme bitten müssen und eine Schachtel „Merci“ unterstützt all jene, die ein Danke nur schwer über die Lippen bringen.

Doch Symbole sind auch gute Lehrer. In unsicheren Situationen lehren sie uns Geduld zu entwickeln. Begegnungen, die wir nicht gleich einordnen können, lehren sie uns Zeit zu geben. Unseren Zweifeln lehren sie uns Hoffnung entgegenzusetzen und helfen uns trotz Verzögerungen, die Freude nicht verlieren zu lassen.

Symbole speichern Erinnerung und Wissen

Individuelle Symbole dienen unserer Erinnerung an Menschen, Orte oder unsere Wünsche. Sie stärken uns darin immer wieder neu beginnen zu können, da sie uns an die Versprechen anderer erinnern, nie allein zu sein, bei dem was wir tun. Sie erinnern uns an das was wir können und helfen uns neues zu erfahren, indem sie unseren Blick auf das Leben schärfen. Ob eine Urkunde oder eine Medaille für erreichte Ziele, oder ein Amulett von der Großmutter als Zeichen der Liebe – es erinnert uns daran was wir bereits geschafft oder erhalten haben und zeigt uns, dass wir es wieder schaffen können und immer noch haben.

Symbole stärken unser Handeln

Sich gegen Neid und Missgunst durchsetzen, im Streit behaupten, Dinge auf sich zukommen lassen können oder durch den Glauben an sich selbst erfolgreich zu werden, bei all dem helfen uns Symbole, indem sie unseren Willen stärken und damit das Vertrauen in uns und andere, dass wir zur rechten Zeit am rechten Ort das richtige zu tun werden.

Sie zeigen uns den Weg, wie wir unsere Lösungen finden, unsere Sorgen verringern und gleichzeitig an unseren Schwächen wachsen können, indem sie uns stets daran erinnern, dass es, egal wo in unserem Leben wir stehen, immer einen Hoffnungsschimmer gibt.

„Na ja, und weil dieser Hoffnungsschimmer im Leben nicht immer so leicht zu erkennen ist, gibt es eben die Symbole, die wir notfalls eben auch in der Hosentasche mit uns herumtragen können und sie somit immer griffbereit sind.“

…Also muss ich mir an Gefühlsdusseltagen um Frauchen keine Sorgen machen, Ur-Oma?… „Nein, musst du nicht, mein Lieber. Diese Tage sind für dein Frauchen wie für ein Auto die Tankstelle. Sie füllt damit ihre Energien wieder auf und du wirst sehen, es wird nicht lange dauern und sie steht mit Oma in der Küche und sie backen lachend und schwatzend wieder einen leckeren Kuchen für uns alle.“ …schnüfff…ich glaub` ich kann ihn schon riechen…Kuchen – ein Symbol ganz nach meinem Geschmack…schleck…

In diesem Sinne,

Euer Herr Cater